GREEN BOUNCE · Umwelt & Verantwortung

Ein kleiner Ball mit schwerwiegenden Folgen.

4.300 Elefanten. So schwer ist die jährliche Produktion von Tennis- und Padelbällen.

Weltweit werden jedes Jahr rund 400 Millionen Tennis- und Padelbälle produziert. Bei einem angenommenen Durchschnittsgewicht von 58 Gramm kommen sie zusammen auf rund 23.200 Tonnen – so viel wie etwa 4.300 afrikanische Elefanten.

Ein kleiner Ball. Ein großer ökologischer Fußabdruck.

Tennis- und Padelbälle bestehen im Wesentlichen aus einem Gummikern und einer Filzschicht aus Wolle und synthetischen Fasern wie Nylon. Ihre Herstellung und ihr Transport benötigen Rohstoffe und Energie. Die Materialkombination erschwert die Wiederverwertung. Nach kurzer Nutzung werden viele Bälle aussortiert – und der nächste Satz wird gekauft.

Rohstoffe

Gummi und Kunststoff

In jedem Ball stecken Rohstoffe, deren Gewinnung und Verarbeitung Umweltfolgen haben können. Der Gummikern besteht aus vulkanisiertem Kautschuk; der Filz enthält Wolle und synthetische Fasern wie Nylon. Für Naturkautschuk können Wälder gerodet und Lebensräume zerstört werden – mit Folgen für die Artenvielfalt. Nylon wird aus fossilen Rohstoffen hergestellt und benötigt in der Produktion Energie. Hinzu kommen Klebstoffe und die Verpackung: neue Bälle werden meist in Druckdosen verkauft, die weitere Materialien verbrauchen. Ein Ball wirkt klein und unscheinbar. Seine Herstellung beginnt jedoch lange vor dem ersten Aufschlag – mit Rohstoffen, Energie und Eingriffen in natürliche Lebensräume.

Energie

Herstellung und Transport

Wie weit ein Tennisball reist, zeigt das Beispiel der offiziellen Wimbledon-Bälle von Slazenger: Eine Untersuchung der Warwick Business School dokumentierte für deren Lieferkette mehr als 50.000 Meilen – über 80.000 Kilometer – über 11 Länder und vier Kontinente. Die Rohstoffe stammen aus unterschiedlichen Teilen der Welt: unter anderem Kautschuk aus Malaysia, Wolle aus Neuseeland, Silica aus Griechenland und weitere Bestandteile aus Asien und den USA. Die Wolle wird zunächst nach England transportiert, dort zu Filz verarbeitet und anschließend zur Ballproduktion auf die Philippinen geschickt. Auch die Verpackungsdosen kommen aus einem anderen Land. Das ist ein konkretes Beispiel und keine Messung für jeden einzelnen Ball. Es zeigt aber, wie global und verschlungen die Lieferketten eines scheinbar einfachen Sportartikels sein können. Jeder zusätzliche Produktions- und Transportweg braucht Energie und kann Emissionen verursachen – lange bevor der Ball auf dem Platz landet.

Abfall

Schwer abbaubar

Laut verschiedenen Quellen können Tennisbälle mehr als 400 Jahre benötigen, um sich zu zersetzen. Einige Quellen verweisen zudem auf Methanemissionen im Zusammenhang mit ihrer Entsorgung auf Deponien. Die genaue Dauer und die Methanangaben sind nicht für alle Bedingungen unabhängig wissenschaftlich belegt. Wenn ein Ball vor allem durch Druckverlust an Spielqualität verliert, bleibt deshalb die Frage: Lässt sich seine Nutzungsdauer sinnvoll verlängern?

Recycling

Wichtig – aber nicht überall verfügbar

Die Kombination aus Gummikern, Filz, Klebstoffen und weiteren Materialien macht das Recycling anspruchsvoll. Es gibt Initiativen, die gebrauchte Tennisbälle sammeln, den Filz vom Gummi trennen und das Material beispielsweise für Sport- und Spielplatzbeläge weiterverwenden. Solche Angebote sind jedoch nicht überall erreichbar und es gibt kein flächendeckendes Rücknahmesystem für alle Spieler und Vereine. Deshalb gilt: Zuerst sollte geprüft werden, ob ein geeigneter Ball länger gespielt werden kann. Wenn er tatsächlich am Ende seiner Nutzungsdauer angekommen ist, ist eine verfügbare Recyclingmöglichkeit ein wichtiger nächster Schritt.

Eine einfache Rechnung

Eine veröffentlichte Lebenszyklusanalyse nennt für einen neuen Tennisball einen Richtwert von rund 0,58 kg CO₂-Äquivalenten. Wenn wir durch die Regeneration einen Neukauf ersetzen, kann der größte Teil dieser Emissionen vermieden werden.

0,58 kg
CO₂e
1 Tonne
CO₂e
7.000 t
CO₂e
232.000 t
CO₂e

0,58 kg CO₂-Äquivalente

Aus einem möglichen eingesparten Neukauf pro Tennisball.

1 Tonne CO₂-Äquivalente

Entspricht den Emissionen von rund 1.700 neu produzierten Tennisbällen – etwa dem jährlichen Ballbedarf einer kleinen Tennisschule.

7.000 Tonnen CO₂-Äquivalente

Entsprechen dem möglichen Einsparpotenzial bei rund 12 Millionen Tennisbällen in Deutschland pro Jahr.

232.000 Tonnen CO₂-Äquivalente

Entsprechen dem möglichen Einsparpotenzial bei rund 400 Millionen Tennis- und Padelbällen weltweit pro Jahr.

Es war selten so einfach, das Richtige zu tun.

Greenbounce verlängert die Nutzungsdauer von Tennis- und Padelbällen ohne spürbare Einbußen bei der Spielqualität und zu einem Preis, der unter dem Ersatz durch neue Bälle liegt.

01

Die Umwelt entlasten.
Geeignete Bälle länger nutzen und unnötige Neubeschaffung vermeiden.

02

Einen der größten Kostenblöcke senken.
Weniger Geld für ständig neue Trainingsbälle ausgeben, ohne auf Spielqualität zu verzichten.

Natürlich lassen sich scheinbar rationale Gründe finden, warum man nichts ändern kann – und warum alles bleiben soll, wie es immer war.

Aber wenn eine bessere Lösung verfügbar ist, was spricht wirklich dagegen, sie auszuprobieren?

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